Niederdruck- und Wirbelstrahlverfahren

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Die Niederdruckstrahltechnik dient zum Reinigen von verschiedensten Oberflächen aus Stein, Metall oder Holz. Wichtig ist hierbei, dass die gereinigten Substanzen nicht angegriffen oder gar abgetragen werden.

Bei Natursteinen an z.B. kulturhistorischen Baudenkmälern dürfen auch in keiner Weise Strukturen beseitigt werden, bei meist wertvollen Bronzefiguren darf nicht einmal die natürliche Patina abgetragen werden und bei Holz, z.B. in der Brandsanierung, dürfen nur die zerstörten Fasern entfernt werden, ohne die gesunde Struktur zu schädigen.

Die Reinigung erfolgt hier einwandfrei, ohne Substanzverlust, ohne Verfärbungen oder sonstige nachteilige Beeinflussung der Objektoberfläche.

Es hat sich an vielen unterschiedlichen Objekten gezeigt und ist wissenschaftlich oft unter Beweis gestellt worden, dass die Schmutzschichten schnell abgetragen und das behandelte Material von den über seine Oberfläche gleitenden und in kreisende Bewegung austretende Strahlgut nicht angegriffen wird.

Es besteht also nicht mehr Gefahr, dass schon bei kurzem Weiterwirkenlassen des Strahls auf eine ausreichend gereinigte Objektoberfläche diese unzulässig geschädigt wird. Dies wiederum bewirkt, dass hartnäckig verschmutzte Bereiche weiter gereinigt werden können, ohne benachbarte oder bereits gereinigte Bereiche berücksichtigen zu müssen. Ein wesentliches Kriterium liegt darin, das der Wasserdruck und auch der Druck der das Strahlgut zuführenden Luft besonders niedrig gewählt werden kann. Aber auch im Luft-Strahlgut Gemisch ohne jegliche Wasserzufuhr kann gearbeitet werden.

Das Verfahren

In der Düse wird ein Gemisch aus Luft, Wasser und Strahlgut erzeugt und dieses in Rotation um eine Achse versetzt und ausgespritzt. Dadurch, dass der austretende Strahl einen sehr hohen Anteil an Luft enthält kann diese expandieren, den Strahl radial auseinander treiben und wirkt dabei auf das kegelförmige Auffächern nach allen Seiten.

Ein beträchtlicher Teil der kinetischen Energie des Strahls steckt in der Rotationsbewegung, so dass die Aufprallenergie in Strahlrichtung beim Auftreffen des Strahls auf die zu behandelnde Oberfläche gegenüber einem nur translatorisch fortschreitenden Strahl gleicher Gesamtenergie deutlich reduziert und deshalb die Behandlung der Oberfläche besonders schonend mittels einer Art Wischbewegung durchgeführt wird.

Die Strahlgutpartikel werden nicht einfach gegen die zu reinigende Oberfläche geschleudert, sondern sie gleiten getragen vom Wasser-Luft-Gemisch an der Oberfläche entlang und führen so zu dem außergewöhnlichen Reinigungseffekt.